Nächste Premiere:

DER MARSCH

Der Marsch

Am 01. und 02.05.2020 jährt sich einer der letzten Todesmärsche von ca. 200 KZ - Insassen aus dem Lager Neuengamme durch Bargteheide. Zwei Wochen später am 15.05.2020 feiert die Stadt 50 jähriges Jubiläum zum Erhalt ihrer Stadtrechte. Wir wollen mit einer sinnlich/künstlerischen Performance im öffentlichen Raum beide Jubiläen in ihrem Gedenken verbinden.

Der Marsch richtet sich an BürgerInnen allen Alters, die diese Performance künstlerisch planen wollen.

In Kooperpation mit der Theaterwerkstatt im Kleinen Theater Bargteheide e.V., der VHS Bargteheide und der Stadt Bargteheide.

bald mehr...

Stadtmärchen -

urban fairytales

Spieglein, Spieglein ...

Spielein, Spieglein in der Stadt ...  click

Kritik zu Die Zeitraffer (Hamburger Abendblatt 3. Juli 2017, Falk Schreiber)

"...Kai Fischer und Christopher Weiß unterlaufen als Künstlerduo Die Azubis seit Jahren subversiv die Konventionen des Kinder- und Jugendtheaters, mit "Die Zeitraffer" haben sie zum ersten Mal eine Co-Produktion mit einer integrativen Theatergruppe erarbeitet: mit dem traditionsreichen Klabauter Theater, das sich seit einiger Zeit verstärkt darum bemüht, grenzübergreifende Formen zu entwickeln. ... Ein Song, der auf einem Tick-Tack-Rhythmus aufgebaut ist, mag mitreißen, allzu häufig leisten sich Fischer und Weiß so was aber nicht. Sondern gehen dahin, wo es wehtut ...und mit einem Schlag ist "Die Zeitraffer" vom fantasievollen Assoziieren zu einem Stück geworden, das kippen kann, das sich in gefährliche Regionen vorwagt. "

Kritik zu Die Zeitraffer (http://www.schattenblick.de/infopool/theater/report/trpb0086.html, verifiziert am 16.07.2017)

"...Mit "Die Zeitraffer" zeigen alle Beteiligten, dass ein modern inszeniertes Stück ohne stringenten Handlungsverlauf wirksam und freudvoll sein kann, wenn man sich selbst dabei nicht zu ernst nimmt. Vor allem aber dann, wenn die Darsteller das Publikum in eine andere Welt entführen, in der die Regeln der Gesellschaft, der Physik und der Zeit für einen Moment außer Kraft gesetzt werden."

SELTENE WIEDERAUFNAHME:

Fr | 29.11.2019 | 20 Uhr

und

So | 01.12.2019 | 16 Uhr

Die Zeitraffer

Koproduktion mit dem Künstlerkollektiv Die AZUBIS

Spiel
Agnes Wessalowski, Amon Nirandorn, Cornelia Neudeck, Dagmar Dethlefsen, Emily Willkomm, Katrin Heins, Lars Pietzko, Lisa Apel, Marc-André Steffen, Oliver Gerhard, Sabrina Fries, Sven Olejnik, Thea Sagawe

Text und Regie
Kai Fischer und Christopher Weiß

Musik
Florian Polzin

Bühne und Kostüm
Tina Erösová

Licht
Simon Zander

Assistenz
Neele Lina Schattschneider

Produktion
Dorothee de Place

PREMIERE Juli 2017

Eine gesellschaftliche Absprache taktet das Leben in Stunden, Sekunden, Jahre. Für Alle gleich scheinbar – und doch so unterschiedlich in der Wahrnehmung.

Wann nutzen wir unsere Zeit sinnvoll? Wie möchten wir sie nutzen?

Bis zum Burn-out arbeiten und Erfolge erzielen oder zum Spaß täglich drei Stunden Puzzle legen? Wenn man wüsste, dass man noch 30 Jahre zu leben hätte oder 30 Tage, wie würde man die verbleibende Zeit nutzen? Würden Sie etwas von Ihrer Lebenszeit verschenken, wenn dies möglich wäre? An wen und wofür?

In Interaktion mit dem Publikum, in Installation und Lichtmalerei, in teils poetischen, teils dokumentarischen Szenerien entwickeln die Schauspielerinnen und Schauspieler des Klabauter Ensembles unter der Regie von Die AZUBIS ihre unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema „Zeit“.

So entsteht auf der Bühne ein theatrales Assoziationsuhrwerk, in dem die Darsteller im Bewusstsein ihrer eigenen Vergänglichkeit formulieren, welchen Wert die Zeit und damit das Leben für sie hat.

Eine Koproduktion des Klabauter Theaters mit dem Künstlerkollektiv Die AZUBIS, gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

 

hier mehr:

 

Auf ein Drittes!

Unser drittes Klassenzimmer-Kindertheater-Stück!

Hase vs Igel

TRAILER

Der legendäre Wettlauf zwischen Hase und Igel ist lange entschieden: der Igel hat den Hasen mit einem Trick überlistet und der Hase ist in den Tod gerannt.
Doch wer ist eigentlich Gewinner und Verlierer? Warum ist der Hase nicht einfach stehen geblieben und kann der Igel überhaupt ein Gewinner sein?
Jahre später treffen sich der Sohn des verstorbenen Hasen und der Sohn des Igels wieder – es soll ein Rückkampf stattfinden, die Söhne sollen das Rennen ihrer Väter noch einmal austragen und eine endgültige Entscheidung herbeiführen.

Wer ist wer?

Zwei Spieler betreten das Klassenzimmer und entfalten mit Musik, Live-Animation und den Mitteln des Erzähltheaters die Fabel von Hase und Igel – poetisch, interaktiv und humorvoll. Im rasanten Wechsel der Darstellungsmittel wird der legendäre Wettkampf aus immer neuen Perspektiven beleuchtet und verhandelt. Dabei springen die Spieler fließend zwischen theatralem Vor-Spiel und der direkten Kommunikation mit den Zuschauern und verwickeln diese in die Auseinandersetzung: Die Schüler*innen werden in das Geschehen einbezogen und immer wieder herausgefordert, Stellung zu beziehen.
Aber worum geht es bei dem Wettstreit überhaupt? Ums Gewinnen für die Ehre? Um den Spaß? Und wie fühlt sich der Verlierer? Wäre eine Welt ohne Wettstreit nicht viel schöner? Als Mitglieder einer Gesellschaft, die durch die Mechanismen des Wettbewerbs geprägt ist, wollen wir mit den Schüler*innen der Bedeutung von Gewinnen und Verlieren auf den Grund gehen.

WO? Die Aufführungen finden direkt im Klassenzimmer statt.
WANN? Wir stimmen den Aufführungstermin mit Ihnen individuell ab. Termine im Herbst 2019 möglich.
FÜR WEN? Eine Schulklasse der Jahrgänge 4 - 6
WIE LANGE? ca. 60 Minuten (zuzügl. Auf- und Abbau)
KONTAKT: Caroline Heinemann

kindertheater@dieazubis.de

Hart am Wind

Nach vom Schatten und vom Licht war jetzt auch unser zweites Klassenzimmer-Kindertheaterstück Das Böse beim Hart am Wind Festival (diesmal in Kiel)!

Begründung des Auswahlkommitees:

"Hier bist du Teil der Geschichte!

Ein emanzipatorisches und philosophisches Kinderstück, auf der Suche nach Gut und Böse. Durch geschickte Fragestellung und Spielanregungen wird das Publikum von der ertsen Minute an fester Bestandteil der Geschichte und zu Kompliz*innen der straken weiblichen Hauptfigur, Rotkäppchen. Gekonnt und nie moralisch fordern die Charaktere mal verspielt schüchtern, mal vor Coolness strotzend das Publikum zur direkten Auseinandersetzung mit Gut und Böse auf. Vom Erzähltheater über performative Anteile bis hin zu digitalen Elementen nutzen Christopher Weiß und Kai Fischer in ihren Figuren eine Vielfalt an Spielformaten und bedienen den dramatischen Leitfaden der Geschichte. Stets nehmen sie das Publikum ernst und reagieren auf jede Art der Interaktion. Wie ein tanzender Vorschlaghammer zertrümmert "Das Böse" alle bekannten und gelebten Vorstellungen davon, wer entscheidet was gut und böse ist. Durch technische Finesse im Umgang mit Alltagsgegenständen kann sich niemand der naheliegenden Realität entziehen. Ein bunter und sehr persönlicher Ausflug, der ohne jede Frage seine Spuren hinterlässt."

_ Karolin Wunderlich.

Wow.

Und nach zwei Aufführungen im Klassenraum gab es eine dritte, quais als Zugabe, für Erwachsene in der Raucherkneipe Medusa.

Ab 18.

Nachtrag zur Gastspielreihe in Mülheim.

Als Klassenzimmerformat hat man es selten, dass ein Mitglied der Presse die Arbeit sieht und kommentiert. Wir hatten das Glück.

Steffen Tost hat für die WAZ als auch für den NRZ Lokalteil geschrieben:

"...Die Azubis nennt sich das preisgekrönte Theatertandem und präsentieren ihr Meisterstück. ...Die beiden verstehen es meisterlich, die Sechstklässler ... mit auf die Reise in die Märchenwelt zu nehmen, die sich als sehr gegenwärtig erweist. Die Reaktionen der Kinder sind der beste Gradmesser für das Gelingen. Gebannt und mucksmäuschenstill verfolgen sie das Spiel, machen begeistert mit, stellen später interessiert Fragen und strahlen beseelt."

Vielen Dank Mülheim und dem tollen Team, es war uns ein Fest.

 

Das Böse:

Gastspiel in Mülheim. Im Rahmen der "Zwischenstücke" spielen wir eine öffentliche und mehrere Klassenzimmeraufführungen. Falls jemand in der Ecke ist, meldet euch gerne!

http://www.theater-an-der-ruhr.de/repertoire/das-boese/

Die AZUBIS | Ab 9 Jahren
Eine Reihe vom Theater- und Konzertbüro und dem Theater an der Ruhr.


Die Klassenzimmerstück „Das Böse“ ist ebenso ein philosophischer wie rasanter Ritt durch den Grimm‘schen Märchenklassiker. Mit Schattentheater, Musik und den Mitteln des Erzähltheaters untersuchen wir die Fragen: Was ist das Böse? Wer entscheidet darüber, was gut oder böse genannt wird? Gibt es böse Menschen oder nur böse Taten?

Erwachsene: 6,- EUR, Kinder: 3,- EUR | Eintrittskarten sind an allen ADTicket-Vorverkaufsstellen erhältlich, in Mülheim:nTouristinfo im MedienHaus, Synagogenplatz 3, Telefon:0208. 960 960

1. Platz des Hamburger Kindertheaterpreises!

In der Begründung der Jury heißt es: »Besonders faszinierend ist, dass Die AZUBIS in ›Das Böse‹ neben zeitgenössischen Techniken wie Bild- und Tonaufzeichnungen sowie Overheadprojektionen auch altbewährte Formen wie Schattenbilder, Sandmalerei und Puppenspiel einsetzen, vor allem aber auf die Urkraft der mündlichen Erzählung vertrauen. Dabei beziehen sie ihr Publikum so ein, dass es sich als Mitspieler fühlt. Partizipatives Theater ist hier nicht modisches Label, sondern ein Mittel der Erkenntnis. Die AZUBIS haben viel frischen Wind in die Hamburger Kindertheaterszene gebracht. Ihre Arbeit zeigt, wie sich mit Storytelling auch heute noch ein junges Publikum gewinnen und sogar zum Mitdenken sowie Mitmachen animieren lässt.«

Mehr zum Stück...

geisterGeister
Ein theatraler Friedhofsparcour zu der großen Frage des Lebens:
Wofür lohnt es sich zu sterben

Für alle ab 14 Jahren

Das Künstlerduo Die AZUBIS nimmt eine Schulklasse am Haupteingang des Ohlsdorfer Friedhofs in Empfang. Audioguides werden ausgeteilt, die Gruppe setzt sich in Bewegung und lauscht den Geschichten über alte Begräbnisrituale, Maulwurfsplagen und Ehrengräber. Der Park zeigt sich von seiner schönsten Seite - alles ist friedlich und still.

Vereinzelte Friedhofsbesucher gehen der Grabpflege nach, Spaziergänger genießen die Natur, eine junge Frau zerrt einen schweren weißen Sack hinter sich her, eine andere läuft mit blutverschmierten Händen verzweifelt zwischen den Gräbern umher. Die Führung geht weiter.
Kurze Zeit später werden die SchülerInnen von einer jungen Frau zu sich gerufen, die sich vor einem monumentalen Grab in Pose wirft: „Hey, ich bin Iphigenie. Kannst‘e mal ‚nen Foto machen? Sieht das so gut aus? Also stellt Euch mal vor, mein Kopf wäre dann hier abgeschlagen.“

Zunehmend wird der Erzählstrang der Friedhofsführung von theatralen Momenten überlagert und mit ihnen verwoben: Iphigenie, Antigone und Elektra treten auf, betrauern ihre toten Verwandten und suchen Auswege aus den Zwickmühlen ihrer Geschichten. Mit Mitteln des site specific theatres, mit Musik und Overhead-Projektionen werden die antiken Geschichten der drei Protagonistinnen erzählt und das Konfliktfeld der Figuren entfaltet: ist es richtig, den Mord am eigenen Vater durch einen weiteren Mord zu rächen? Hat Antigone recht, den Bruder gegen das Gesetzt zu bestatten und dafür mit dem Leben zu bezahlen?

Die Figuren sind vor existentielle Fragen gestellt: Wie wollen wir leben? Woran glauben wir? Wofür treten wir ein? Wofür lohnt es sich zu sterben?

In Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche stellen sich Fragen nach Grundwerten, Idealen und Handlungsmöglichkeiten mit besonderer Dringlichkeit - grade für junge Menschen, die ander Schwelle zum Erwachsenwerden stehen. Dies greifen wir auf, spitzen es zu und fordern die SchülerInnen im Laufe der theatralen Handlung immer wieder heraus, Stellung zu beziehen und ins Geschehen einzugreifen.

Wo:         Auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Fuhlsbüttler Str. 756, 22337 Hamburg

Wann:    Donnerstag, 30.08.2018 (Premiere, Schulvorstellung)

                Die Termine für Schulaufführungen werden individuell vereinbart.

                Öffentliche Vorstellungen finden an folgenden Terminen statt:

                Samstag, 01.09.2018, 19.00 Uhr
                Sonntag, 02.09.2018, 19.00 Uhr
                Donnerstag, 06.09.2018, 19.00 Uhr
                Freitag, 07.09.2018, 19.00 Uhr
                Sonntag, 09.09.2018, 19.00 Uhr

Wie viel:   Aufführung für Schulklassen: 4,00 € pro SchülerIn
                   öffentliche Aufführungen: 15,00 €; 12,00 € ermäßigt

Karten:   kindertheater@dieazubis.de

 

Regie: Die AZUBIS (Kai Fischer und Christopher Weiß)
Spiel: Lisa Apel, Kai Fischer, Sara Reifenscheid, Christopher Weiß, Agnes Wessalowski
Musik: Christopher Weiß
Projektionen: Kai Fischer
Dramaturgie/Produktionsleitung: Caroline Heinemann

Regieassistenz: Lisa Apel

Die Produktion ist eine Kooperation mit:

Klabauter Theater und dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Produktion wird gefördert von:

Hamburgische Kulturstiftung und der Hamburg Kulturbehörde

Wir danken unseren Patenklassen an der Klosterschule und der Schule am See für die Zusammenarbeit.

 

Presse (Ausschnitt):

Ein Friedhof als Theaterbühne

Falk Schreiber/ 03.09.18

" „Geister“ von Kai Fischer und Christopher Weiß, die als Die Azubis mittlerweile zu den Aktivposten der freien Hamburger Theaterszene zählen, beginnt als quasi-touristische Tour über das Gelände...

Und plötzlich schleicht sich der Mythos in den Spaziergang. Unversehens ist man im klassischen Altertum, die Frauen sind Elektra, Antigone und Iphigenie, und die Fragen, die sie über den Tod stellen, sind Fragen, die sich auch das Pu­blikum stellt: Darf man für ein höheres Ziel töten? Wie wichtig ist einem selbst ein Begräbnis? Wäre man bereit, sich für einen geliebten Menschen zu opfern? ...

Mit einem Schlag ist „Geister“ kein Spaziergang mehr, sondern Performance, Bühnengeschehen...

Denn das können Fischer und Weiß: Orte mit minimalen Mitteln verwandeln, das Publikum einbinden, ohne es ins Stück zu zwingen, Theater­bilder skizzieren. Man bahnt sich seinen Weg durch Eicheln und Efeu, man spürt die letzten Sonnenstrahlen, über Kopfhörer zerreißt einem Bachs Kantate „Ich habe genug“ fast das Herz: „Ich freue mich auf meinen Tod.“ Und in der Ferne,

ch Eicheln und Efeu, man spürt die letzten Sonnenstrahlen, über Kopfhörer zerreißt einem Bachs Kantate „Ich habe genug“ fast das Herz: „Ich freue mich auf meinen Tod.“ Und in der Ferne, jenseits einer Wasserfläche, erkennt man Apel auf einer Bank. Eine Szene. Theater."

Foto

 

"... indem die Hamburger Theatermacher Die Azubis, Christopher Weiß und Kai Fischer die Geschichte als Audiowalk über die Reeperbahn anlegen, schlagen sie aus der allzu naheliegenden Idee überraschende Funken. Eine sechs Zuschauer starke "Faust"-Gruppe wird von Mephisto über den Kiez gelotst, der Eingang der Absturzkneipe Clochard stellt Auerbachs Keller dar, ein Automatenkasino die (empört zurückgewiesene) Versuchung durch Geld, und Gretchens Kammer ist eine stilecht schraddelige Dachgeschoss-WG, in der Sekt aus Pappbechern serviert wird. Das funktioniert, weil Weiß und Fischer ihr Konzept, mit verhältnismäßig einfachen Mitteln spektakuläre Theatererlebnisse zu kreieren, mittlerweile perfektioniert haben."

Falk Schreiber im Hamburger Abendblatt

Die gesamte Kritik hier.

 

Dr. Faustus sucht das Glück
ein theatraler Parcours durch St. Pauli


Premiere: Donnerstag 05.April
Weitere Vorstellungen: 08., 10. und 11. April, jew. 20:15
24., 29. Mai, jew. 20:15
03.,05.,11.,14.,20.,24. Juni, jew. 20:15

 


"Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch, du bist so schön!"                                   
(Johann Wolfgang von Goethe)


Was macht uns glücklich? Arbeit? Rausch? Ruhe? Konvention? Geld? Sex? Konsum? Oder alles zusammen?

"Dr. Faustus sucht das Glück“ ist ein theatraler Parcours durch St. Pauli für sechs Zuschauer auf der Suche nach dem Glück. Auf Folie von Goethes „Faust 1“ entspinnt das Künstlerkollektiv Die AZUBIS ein fiktives Schauspiel an realen Orten. Der Zuschauer trifft vor Kiezkneipen und Sexshops, in Kirchen und in Privatwohnungen auf Gretchen, Mephistopheles und Marthe, die Säufer aus Auerbachs Keller und die Hexen der Walpurgisnacht.

Auf St. Pauli sind die Glücksversprechen der Partymeile Reeperbahn genauso präsent wie ein ausgeprägtes und lebendiges Stadtteilleben. Verschiedene Lebens - und Glückskonzepte existieren nebeneinander. In diese Umgebung fügen sich die Zuschauer und Darsteller nahtlos ein.

In Form von Schauspiel, Audiowalk und Dokumentation erlebt der Zuschauer unter Leuchtreklamen den Rausch von Sex, Alkohol und der ersten Liebe. Er sehnt sich in Marthes Wohnung nach familiärer Geborgenheit, bekommt in der Hexenküche ewige Jugend geschenkt und bittet in der Kirche um Erlösung.


Es ergibt sich eine unsichtbare Theaterperformance - ein Guerilla - Schauspiel, denn niemand außer dem Zuschauer und den Darstellern weiß, dass und was gespielt wird.


Regie: DIE AZUBIS Kai Fischer und Christopher Weiß
Regieassistenz / Songs / Interview: Lisa Apel
Produktionsleitung: Kaja Jakstat
Spiel: Sandra Lange, Johannes Nehlsen, Volker Wackermann, Lucie Wittenberg, Sophie Menzinger, Valentyna Spring und Konstantin Göbl

Tickets
18 € Vollpreis / 12 ermäßigt
Karten unter: dieazubis.faust@gmail.com.