Vorfreude auf ENTER HAMLET! Siehe Links!

Dann Das Böse (Links runterscrolen) nach Lichtenstein und Groß Hansdorf jetzt in Berlin!

Und dann Phobophobie - Jahrmarkt der Ängst.

Endlich mal wieder mit den Klabautern! Fürchtet euch!

Junger Mann vor Godzialla-Schatten

 

 

ENTER HAMLET

weisser Legomann
„Hamlet, hier spricht dein Vater. Räche mich!“

Vorfreude!

LICHT.BLICKE

28.10.2021 um 21 Uhr

https://www.gostner.de/spielplan/stuecke/2021-22/Enter-Hamlet.php

Wir mal wieder online! Für alle von überall!

Mehr Infos!

TEASER

In einem Monitorfenster sieht man Polonius, wie er das Verzehren seines Frühstückseis zelebriert, in dem anderen betrachtet Ophelia rote Tropfen in der Badewanne. Während Hamlet sich im Schweigen übt, verlieben sich Gertrude und Claudius, der neue Stiefvater, am heimischen Herd. Auf einmal eine WhatsApp-Nachricht: „Hamlet, hier spricht dein Vater. Räche mich!“ Aus den familiären Verstrickungen gibt es kein Entkommen vor Manipulation, Missbrauch und Gewalt. Am Ende sind alle Tod.
 

Das Böse in Berlin

Das Böse

Ein Kindertheaterstück für 4.-6. Klassen zum Thema Gut und Böse

Theater Strahl! In Berlin!

Öffentlich am 01.11.2021 um 11 Uhr

 

 

Rotkäppchen sitzt am Brunnen. Glück gehabt!
Im letzten Moment hat der Jäger sie aus dem Bauch des Wolfes befreit und das Gute hat gesiegt.
Aber was ist das? Stöhnend und ächzend hievt der Wolf sich aus dem Brunnen: „Ich armer Wolf, mir ist zum heulen.“

Angeekelt vom Selbstmitleid des Wolfes kommt Rotkäppchen mit ihm ins Gespräch – über das Böse im Wolf und das Gute im Rotkäppchen, über Schuld und Unschuld, Gerechtigkeit und Strafe. Und schließlich wetten sie, ob im bösen Wolf nicht doch etwas Gutes steckt. Sie machen sie sich auf den Weg durch den Märchenwald und entdecken den Reiz des Bösen und Böses im Namen des Guten. Sie treffen auf den besorgten Jäger von Nebenan und Schneewittchens vergifteten Apfel. Und am Schluss müssen sich die Zuschauer entscheiden, auf welcher Seite sie stehen.

Die Klassenzimmerstück „Das Böse“ ist ein philosophischer wie rasanter Ritt durch den grimm‘schen Märchenklassiker. Mit Schattentheater, Musik und den Mitteln des Erzähltheaters untersuchen wir die Fragen: Was ist das Böse? Wer entscheidet darüber, was gut oder böse genannt wird? Gibt es böse Menschen, oder nur böse Taten?

In einer Zeit, in der das Böse omnipräsent erscheint und Gewalttaten an der Tagesordnung sind, trauen wir den Kindern zu, die Ambivalenz des Themas zu erkunden. In einem stetigen Wechsel von theatralem Vor- und partizipativem Mit-Spiel führen Kai Fischer und Christopher Weiß durch die Aufführung und beziehen die SchülerInnen dabei in die Handlung ein – trashig, humorvoll und poetisch.

 

1. Platz des Hamburger Kindertheaterpreises!

In der Begründung der Jury heißt es: »Besonders faszinierend ist, dass Die AZUBIS in ›Das Böse‹ neben zeitgenössischen Techniken wie Bild- und Tonaufzeichnungen sowie Overheadprojektionen auch altbewährte Formen wie Schattenbilder, Sandmalerei und Puppenspiel einsetzen, vor allem aber auf die Urkraft der mündlichen Erzählung vertrauen. Dabei beziehen sie ihr Publikum so ein, dass es sich als Mitspieler fühlt. Partizipatives Theater ist hier nicht modisches Label, sondern ein Mittel der Erkenntnis. Die AZUBIS haben viel frischen Wind in die Hamburger Kindertheaterszene gebracht. Ihre Arbeit zeigt, wie sich mit Storytelling auch heute noch ein junges Publikum gewinnen und sogar zum Mitdenken sowie Mitmachen animieren lässt.«

Hart am Wind

Nach vom Schatten und vom Licht war jetzt auch unser zweites Klassenzimmer-Kindertheaterstück Das Böse beim Hart am Wind Festival (diesmal in Kiel)!

Begründung des Auswahlkommitees:

"Hier bist du Teil der Geschichte!

Ein emanzipatorisches und philosophisches Kinderstück, auf der Suche nach Gut und Böse. Durch geschickte Fragestellung und Spielanregungen wird das Publikum von der ertsen Minute an fester Bestandteil der Geschichte und zu Kompliz*innen der straken weiblichen Hauptfigur, Rotkäppchen. Gekonnt und nie moralisch fordern die Charaktere mal verspielt schüchtern, mal vor Coolness strotzend das Publikum zur direkten Auseinandersetzung mit Gut und Böse auf. Vom Erzähltheater über performative Anteile bis hin zu digitalen Elementen nutzen Christopher Weiß und Kai Fischer in ihren Figuren eine Vielfalt an Spielformaten und bedienen den dramatischen Leitfaden der Geschichte. Stets nehmen sie das Publikum ernst und reagieren auf jede Art der Interaktion. Wie ein tanzender Vorschlaghammer zertrümmert "Das Böse" alle bekannten und gelebten Vorstellungen davon, wer entscheidet was gut und böse ist. Durch technische Finesse im Umgang mit Alltagsgegenständen kann sich niemand der naheliegenden Realität entziehen. Ein bunter und sehr persönlicher Ausflug, der ohne jede Frage seine Spuren hinterlässt."

_ Karolin Wunderlich.

Das lebende Museum

Ein kleines Mädchen sitzt neben einer Raupe auf einem Ast.

Ein Theater-Spaziergang über die Wallanlagen.

Von Die AZUBIS für Menschen ab 6 Jahren.

„Das lebende Museum“ ist ein interaktiver Theaterparcours für Kinder und ihre Familien und richtet sich ausdrücklich auch an Menschen, die eine Sehbehinderung haben.

Das Wasser des alten Wallgrabens glitzert in der Sonne, Enten quaken und alte Bäume spenden Schatten für eine Pause auf der Parkbank. Doch wo heute die Autos vorbeirauschen, trabten früher Pferde und statt des Cafés stand auf dem Wall die schwer bewaffnete Bastion Rudolphus. Doch mit der Entfestigung im 19. Jh. wandelten sich diese zu Hamburgs erstem großen öffentlichen Garten. Grünfläche ersetzt Kriegsgebaren. Eine utopische Umwidmung! Aus diesem Prozess entwickeln Die AZUBIS einen Theaterparcours, bei dem die Zuschauer:innen die Grünanlagen durchstreifen und sie wertschätzen.

Gemeinsam mit einer Raupe machen wir uns auf den Weg, treffen ausrangierte Wachsoldaten, die gerne Helden wären, Langeweile-Liebhaber auf Picknick-Decken und Botanik-Expertinnen bei der Forschung.

Am Ende treffen wir den Stadtplaner, der behauptet, der Park böte wunderbaren Platz für neue Häuser: Hamburgs Familien brauchen Wohnungen. Sollte die Grünanlage mehr wert sein als Wohnraum? Was meinen die Kinder? Und wo ist eigentlich Raupi?

Mit Poesie, Trash und Spazierstock nehmen wir den Park und seine Geschichte unter die Lupe, tauchen ein in die Vergangenheit und suchen in interaktiven Momenten nach der Bedeutung des Parks in der Gegenwart.
Neben den Spielszenen hören die Teilnehmenden Hörspiel-Geschichen aus dem Mittelalter, Interviews von Parkbesuchern und das Lied der urbanen Metamorphose. Immer im Abgleich mit dem Umfeld, so dass die auditive Erzählung sich mit der Realität verbindet.


Der Theaterspaziergang ist für Menschen mit und ohne Sehbehinderungen geeignet. Da wir uns auch durch unwegsames Gelände bewegen, ist es für Menschen mit Sehbehinderung hilfreich, eine Begleitperson mitzubringen, deren Eintritt frei ist.

Eintritt: 5 Euro

 

PREMIERE am 14. September 2021.

Samstag, den 18. September, 15 Uhr (für Menschen mit Sehbehinderungen)

Sonntag, den 19. September, 11 und 15 Uhr

Weitere Termine für Schulklassen nach Absprache.

Treffpunkt:

Eingang zu Planten un Blomen, Ecke Gorch-Fock Wall //Dammtordamm

Bitte seinen sie 10 Minuten vor dem Vorstellungsbeginn vor Ort.

Alle weiteren Infos und Anmeldung unter: kindertheater@dieazubis.de

Coronabedingte Vorgaben werden bei Anmeldung bekannt gegeben.

 

Von und mit: Caroline Heinemann, Dorothee de Place, Kai Fischer und Christopher Weiß

Kostüme: Cora Sachs

Assistentin: Lisa Apel

 

In Kooperation mit planten un blomen

 

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und ermöglicht durch die Wiederaufnahme- und Gastspielförderung des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg, im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, Planten und Blomen

 

Das lebende Museum ist Teil von A wie Access

Wahrnehmung befragen – Zugänge schaffen

 

born2porn

Es riecht nach altem Turnschuh, Bälle springen knallend über den
Boden, Matten liegen herum.
Die Turnhalle ist ein Ort des Körpers – Schweiß tropft, der Atem rast,
die Beine zittern. Zwischen Sprungbock und Weichboden sind Spannen
und Posen Alltag.
Ein guter Ort, um über Sex und Pornos zu reden.
Drei Performer:innen toben in Turnzeug durch die Halle, spielen mit
Fantasien und Rollenbildern und verzweifeln an Machtmissbrauch und
Grenzüberschreitung. Sie besingen den Orgasmus und suchen nach
Worten, die eigene Sehnsucht zu beschreiben. Bis zur Erschöpfung
schubsen sie Matten durch die Halle und freuen sich auf ein erstes
Date.

Und am Ende steht die Frage im Raum: Was kann Porno alles sein?
 
keule mit bällen
 
Sex ist überall. Das Duschgel verspricht orgasmische Zustände, aus
den Lautsprechern dröhnt „wet-ass pussy“ und auf dem Schulhof
werden Pornoclips geteilt.
Wird Pornografie zum Gradmesser für die eigene Sexualität, die es
noch zu entdecken gilt? Wie passen Unzulänglichkeiten, Zweifel,
Ängste, Schamgefühle und Fantasien zu der Flut medialer Schönheits-
bilder und Körperideale? Ist Pornografie grundsätzlich schlecht, weil
sie diskriminierend, sexistisch und männerdominiert ist? Oder kann sie
ein Raum der Freiheit sein, in dem man Sehnsüchte entdecken und
unbekannte Möglichkeiten finden kann, Sex und Lust zu erleben?
Mit Musik und TikTok, Basketball und Poesie untersuchen wir diese
Fragen und fordern unsere Zuschauer:innen heraus, selbst Stellung zu
beziehen. Trashig und sportlich, laut und zärtlich.
 
Von und mit:
Lisa Apel, Linda Verweyen, Brian Rosenkranz, Kai Fischer,
Christopher Weiß, Caroline Heinemann
 
WO?
Sporthalle Baumwall
Pasmannstraße 1, 20459 Hamburg

WANN?
2./6./7./8.09.2021: Aufführungen für
Schulklassen (Aufführungsbeginn nach
Absprache)

Am 04.09.2021 um 19.00 Uhr findet
eine öffentliche Vorstellung statt.
 
FÜR WEN?
Schulklassen der Jahrgänge 10 - 13

WIE LANGE?
ca. 60 Minuten

WIE VIEL?
7,50 € pro Schüler:in
12,00 € / 9,00 € (ermäßigt) am 04.09.
 

Bitte seinen sie 10 Minuten vor dem Vorstellungsbeginn vor Ort.

Alle weiteren Infos und Anmeldung unter: kindertheater@dieazubis.de

Coronabedingte Vorgaben werden bei Anmeldung bekannt gegeben.

 

Kontakt: Caroline Heinemann
0178 2838222
kindertheater@dieazubis.de
 

Die Produktion wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Hansestadt Hamburg,

die Berit und Rainer Baumgarten Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgische Kulturstfiftung,

sowie die Rudolph Augstein Stiftung

Hase vs Igel ONLINE

EIN THEATRALER WETTSTREIT‹ Online-Theater für Menschen ab 9

SA 12.12. + SO 13.12. 16 Uhr  für die Schwankhalle Bremen

Tickets

5 EURO. Online-Tickets zzgl. 1 EURO Gebühr.


Für die Teilnahme von Zuhause werden ein Computer und eine stabile Internetverbindung benötigt. Alle technischen Infos und die Zugangsdaten erhaltet ihr mit Eurem Onlineticket.

Der legendäre Wettlauf zwischen Hase und Igel ist lange entschieden: der Igel hat den Hasen mit einem Trick überlistet und der Hase ist in den Tod gerannt. Doch wer ist eigentlich Gewinner und Verlierer? Warum ist der Hase nicht einfach stehen geblieben, und kann der Igel überhaupt ein Gewinner sein? Jahre später treffen sich der Sohn des verstorbenen Hasen und der Sohn des Igels wieder – es soll ein Rückkampf stattfinden, die Söhne sollen das Rennen ihrer Väter noch einmal austragen und eine endgültige Entscheidung herbeiführen. Aber worum geht es bei dem Wettstreit überhaupt? Ums Gewinnen für die Ehre? Um den Spaß? Und wie fühlt sich der Verlierer? Wäre eine Welt ohne Wettstreit nicht viel schöner?

Die AZUBIS laden ein zur neu entwickelten Online-Version ihres Stücks ›Hase vs Igel‹: Per Videochat kommen Die AZUBIS live aus ihren eigenen Wohnzimmern in die Wohnzimmer ihres Publikums - und beziehen die Zuschauer*innen aktiv in die theatrale Handlung ein.

Ermöglicht durch die Wiederaufnahme- und Gastspielförderung des Dachverbandes freie darstellende Künste Hamburg, im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.


Mehr Infos (zur Präsenz-Inszenierung)

Der Marsch

PREMIERE am 7.11.2020

Der Marsch - eine künstlerisch nachhaltige Audioinstallation von Bürger*innen Bargteheides als Intervention im öffentlichen Raum zum Thema Erinnerungskultur.

Veranstalter: Die Theaterwerkstatt im Kleinen Theater Bargteheide e.V.

 

Am 01.05.2020 jährte sich einer der letzten Todesmärsche von ca. 200 KZ - Insassen aus dem Lager Neuengamme durch Bargteheide. Der Audiowalk führt die Zuschauer*innen mittels Kopfhörer durch den Stadtraum Bargteheides den Originalweg des Todesmarsches entlang.

Die Zuschauer*innen hören historische Daten, gelesene Zeitzeugenberichte und setzten die historischen Fakten und Erlebnisberichte mit dem heutigen Stadtbild, bestimmten Orten und Wegen, in Verbindung. Zudem wird der Stadtraum zu einem Ort künstlerischer Auseinandersetzung. Gedanken, Gedichte, Wünsche, Visionen und Lieder von Bargteheider Bürger*innen thematisieren die Bedeutung, an die NS Zeit zu „erinnern“, sowie Wünsche und Träume für ein heutiges und zukünftiges Zusammenleben. 

In der Überzeugung, dass „Erinnern“ stetiger Teil der Stadtkultur sein muss, um Missstände in der Gegenwart zu erkennen, geben wir die Möglichkeit, den Alltag für einen Moment zu unterbrechen. Wir geben Raum durch Kunst inne zu halten und sich der Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart zur Gestaltung der Zukunft bewusst zu werden.

Die Zuschauer*innen können den Audiowalk jeder Zeit einzeln und selbstständig begehen.

 
Startpunkt: Ortseingang Bargteheide
Kreuzung Eckhorst / Hamburger Straße
(gegenüber von Lidl)

 

Es sprechen:
Die Birte Kruse-Gobrecht - Bürgermeisterin aus Bargteheide (parteiunabhängig), der Pastor Herr Paar aus Sülfeld, Historikerin Doris Krogh, Mauretta Heinzelmann, Miriam Schmelling, Hermann Fischer, Angelika Schildmeyer, Kai Fischer, Christopher Weiß u.a.m.

Musikalische Beiträge:
Schritt für Schritt
Mauretta Heinzelmann _ Posaune, Violine, Gesang, Komposition
Anne Wiemann _ Baritonsaxofon & Flöte
Yogi Jockusch _ Perkussion
Maribel Heinzelmann _ Altsaxofon
Jasmina Heinzelmann _ Flöte
 
und
Moorsoldaten (Ausschnitt)

Grafik: Tom Stellmacher

Dank an: Birgitt Gartenschläger, Doris Krogh, Henning Fischer, Sören Clausen von Blackdog-Werbung,

Christina Schlie, Frank Feier und dem VHS-Seminar "Der Marsch", Esther Bejarano

 

Gefördert durch den fonds soziokultur und die Amadeu Antonio Stiftung und der Theaterwerkstatt