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Kritik zu Die Zeitraffer (Hamburger Abendblatt 3. Juli 2017, Falk Schreiber)

"...Kai Fischer und Christopher Weiß unterlaufen als Künstlerduo Die Azubis seit Jahren subversiv die Konventionen des Kinder- und Jugendtheaters, mit "Die Zeitraffer" haben sie zum ersten Mal eine Co-Produktion mit einer integrativen Theatergruppe erarbeitet: mit dem traditionsreichen Klabauter Theater, das sich seit einiger Zeit verstärkt darum bemüht, grenzübergreifende Formen zu entwickeln. ... Ein Song, der auf einem Tick-Tack-Rhythmus aufgebaut ist, mag mitreißen, allzu häufig leisten sich Fischer und Weiß so was aber nicht. Sondern gehen dahin, wo es wehtut ...und mit einem Schlag ist "Die Zeitraffer" vom fantasievollen Assoziieren zu einem Stück geworden, das kippen kann, das sich in gefährliche Regionen vorwagt. "

Kritik zu Die Zeitraffer (http://www.schattenblick.de/infopool/theater/report/trpb0086.html, verifiziert am 16.07.2017)

"...Mit "Die Zeitraffer" zeigen alle Beteiligten, dass ein modern inszeniertes Stück ohne stringenten Handlungsverlauf wirksam und freudvoll sein kann, wenn man sich selbst dabei nicht zu ernst nimmt. Vor allem aber dann, wenn die Darsteller das Publikum in eine andere Welt entführen, in der die Regeln der Gesellschaft, der Physik und der Zeit für einen Moment außer Kraft gesetzt werden."

Das Böse:

Gastspiel in Mülheim. Im Rahmen der "Zwischenstücke" spielen wir eine öffentliche und mehrere Klassenzimmeraufführungen. Falls jemand in der Ecke ist, meldet euch gerne!

http://www.theater-an-der-ruhr.de/repertoire/das-boese/

Die AZUBIS | Ab 9 Jahren
Eine Reihe vom Theater- und Konzertbüro und dem Theater an der Ruhr.


Die Klassenzimmerstück „Das Böse“ ist ebenso ein philosophischer wie rasanter Ritt durch den Grimm‘schen Märchenklassiker. Mit Schattentheater, Musik und den Mitteln des Erzähltheaters untersuchen wir die Fragen: Was ist das Böse? Wer entscheidet darüber, was gut oder böse genannt wird? Gibt es böse Menschen oder nur böse Taten?

Erwachsene: 6,- EUR, Kinder: 3,- EUR | Eintrittskarten sind an allen ADTicket-Vorverkaufsstellen erhältlich, in Mülheim:nTouristinfo im MedienHaus, Synagogenplatz 3, Telefon:0208. 960 960

1. Platz des Hamburger Kindertheaterpreises!

In der Begründung der Jury heißt es: »Besonders faszinierend ist, dass Die AZUBIS in ›Das Böse‹ neben zeitgenössischen Techniken wie Bild- und Tonaufzeichnungen sowie Overheadprojektionen auch altbewährte Formen wie Schattenbilder, Sandmalerei und Puppenspiel einsetzen, vor allem aber auf die Urkraft der mündlichen Erzählung vertrauen. Dabei beziehen sie ihr Publikum so ein, dass es sich als Mitspieler fühlt. Partizipatives Theater ist hier nicht modisches Label, sondern ein Mittel der Erkenntnis. Die AZUBIS haben viel frischen Wind in die Hamburger Kindertheaterszene gebracht. Ihre Arbeit zeigt, wie sich mit Storytelling auch heute noch ein junges Publikum gewinnen und sogar zum Mitdenken sowie Mitmachen animieren lässt.«

Mehr zum Stück...

geisterGeister
Ein theatraler Friedhofsparcour zu der großen Frage des Lebens:
Wofür lohnt es sich zu sterben

Für alle ab 14 Jahren

Das Künstlerduo Die AZUBIS nimmt eine Schulklasse am Haupteingang des Ohlsdorfer Friedhofs in Empfang. Audioguides werden ausgeteilt, die Gruppe setzt sich in Bewegung und lauscht den Geschichten über alte Begräbnisrituale, Maulwurfsplagen und Ehrengräber. Der Park zeigt sich von seiner schönsten Seite - alles ist friedlich und still.

Vereinzelte Friedhofsbesucher gehen der Grabpflege nach, Spaziergänger genießen die Natur, eine junge Frau zerrt einen schweren weißen Sack hinter sich her, eine andere läuft mit blutverschmierten Händen verzweifelt zwischen den Gräbern umher. Die Führung geht weiter.
Kurze Zeit später werden die SchülerInnen von einer jungen Frau zu sich gerufen, die sich vor einem monumentalen Grab in Pose wirft: „Hey, ich bin Iphigenie. Kannst‘e mal ‚nen Foto machen? Sieht das so gut aus? Also stellt Euch mal vor, mein Kopf wäre dann hier abgeschlagen.“

Zunehmend wird der Erzählstrang der Friedhofsführung von theatralen Momenten überlagert und mit ihnen verwoben: Iphigenie, Antigone und Elektra treten auf, betrauern ihre toten Verwandten und suchen Auswege aus den Zwickmühlen ihrer Geschichten. Mit Mitteln des site specific theatres, mit Musik und Overhead-Projektionen werden die antiken Geschichten der drei Protagonistinnen erzählt und das Konfliktfeld der Figuren entfaltet: ist es richtig, den Mord am eigenen Vater durch einen weiteren Mord zu rächen? Hat Antigone recht, den Bruder gegen das Gesetzt zu bestatten und dafür mit dem Leben zu bezahlen?

Die Figuren sind vor existentielle Fragen gestellt: Wie wollen wir leben? Woran glauben wir? Wofür treten wir ein? Wofür lohnt es sich zu sterben?

In Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche stellen sich Fragen nach Grundwerten, Idealen und Handlungsmöglichkeiten mit besonderer Dringlichkeit - grade für junge Menschen, die ander Schwelle zum Erwachsenwerden stehen. Dies greifen wir auf, spitzen es zu und fordern die SchülerInnen im Laufe der theatralen Handlung immer wieder heraus, Stellung zu beziehen und ins Geschehen einzugreifen.

Wo:         Auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Fuhlsbüttler Str. 756, 22337 Hamburg

Wann:    Donnerstag, 30.08.2018 (Premiere, Schulvorstellung)

                Die Termine für Schulaufführungen werden individuell vereinbart.

                Öffentliche Vorstellungen finden an folgenden Terminen statt:

                Samstag, 01.09.2018, 19.00 Uhr
                Sonntag, 02.09.2018, 19.00 Uhr
                Donnerstag, 06.09.2018, 19.00 Uhr
                Freitag, 07.09.2018, 19.00 Uhr
                Sonntag, 09.09.2018, 19.00 Uhr

Wie viel:   Aufführung für Schulklassen: 4,00 € pro SchülerIn
                   öffentliche Aufführungen: 15,00 €; 12,00 € ermäßigt

Karten:   kindertheater@dieazubis.de

 

Regie: Die AZUBIS (Kai Fischer und Christopher Weiß)
Spiel: Lisa Apel, Kai Fischer, Sara Reifenscheid, Christopher Weiß, Agnes Wessalowski
Musik: Christopher Weiß
Projektionen: Kai Fischer
Dramaturgie/Produktionsleitung: Caroline Heinemann

Regieassistenz: Lisa Apel

Die Produktion ist eine Kooperation mit:

Klabauter Theater und dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Produktion wird gefördert von:

Hamburgische Kulturstiftung und der Hamburg Kulturbehörde

Wir danken unseren Patenklassen an der Klosterschule und der Schule am See für die Zusammenarbeit.

 

Presse (Ausschnitt):

Ein Friedhof als Theaterbühne

Falk Schreiber/ 03.09.18

" „Geister“ von Kai Fischer und Christopher Weiß, die als Die Azubis mittlerweile zu den Aktivposten der freien Hamburger Theaterszene zählen, beginnt als quasi-touristische Tour über das Gelände...

Und plötzlich schleicht sich der Mythos in den Spaziergang. Unversehens ist man im klassischen Altertum, die Frauen sind Elektra, Antigone und Iphigenie, und die Fragen, die sie über den Tod stellen, sind Fragen, die sich auch das Pu­blikum stellt: Darf man für ein höheres Ziel töten? Wie wichtig ist einem selbst ein Begräbnis? Wäre man bereit, sich für einen geliebten Menschen zu opfern? ...

Mit einem Schlag ist „Geister“ kein Spaziergang mehr, sondern Performance, Bühnengeschehen...

Denn das können Fischer und Weiß: Orte mit minimalen Mitteln verwandeln, das Publikum einbinden, ohne es ins Stück zu zwingen, Theater­bilder skizzieren. Man bahnt sich seinen Weg durch Eicheln und Efeu, man spürt die letzten Sonnenstrahlen, über Kopfhörer zerreißt einem Bachs Kantate „Ich habe genug“ fast das Herz: „Ich freue mich auf meinen Tod.“ Und in der Ferne,

ch Eicheln und Efeu, man spürt die letzten Sonnenstrahlen, über Kopfhörer zerreißt einem Bachs Kantate „Ich habe genug“ fast das Herz: „Ich freue mich auf meinen Tod.“ Und in der Ferne, jenseits einer Wasserfläche, erkennt man Apel auf einer Bank. Eine Szene. Theater."

Foto

 

"... indem die Hamburger Theatermacher Die Azubis, Christopher Weiß und Kai Fischer die Geschichte als Audiowalk über die Reeperbahn anlegen, schlagen sie aus der allzu naheliegenden Idee überraschende Funken. Eine sechs Zuschauer starke "Faust"-Gruppe wird von Mephisto über den Kiez gelotst, der Eingang der Absturzkneipe Clochard stellt Auerbachs Keller dar, ein Automatenkasino die (empört zurückgewiesene) Versuchung durch Geld, und Gretchens Kammer ist eine stilecht schraddelige Dachgeschoss-WG, in der Sekt aus Pappbechern serviert wird. Das funktioniert, weil Weiß und Fischer ihr Konzept, mit verhältnismäßig einfachen Mitteln spektakuläre Theatererlebnisse zu kreieren, mittlerweile perfektioniert haben."

Falk Schreiber im Hamburger Abendblatt

Die gesamte Kritik hier.

 

Dr. Faustus sucht das Glück
ein theatraler Parcours durch St. Pauli


Premiere: Donnerstag 05.April
Weitere Vorstellungen: 08., 10. und 11. April, jew. 20:15
24., 29. Mai, jew. 20:15
03.,05.,11.,14.,20.,24. Juni, jew. 20:15

 


"Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch, du bist so schön!"                                   
(Johann Wolfgang von Goethe)


Was macht uns glücklich? Arbeit? Rausch? Ruhe? Konvention? Geld? Sex? Konsum? Oder alles zusammen?

"Dr. Faustus sucht das Glück“ ist ein theatraler Parcours durch St. Pauli für sechs Zuschauer auf der Suche nach dem Glück. Auf Folie von Goethes „Faust 1“ entspinnt das Künstlerkollektiv Die AZUBIS ein fiktives Schauspiel an realen Orten. Der Zuschauer trifft vor Kiezkneipen und Sexshops, in Kirchen und in Privatwohnungen auf Gretchen, Mephistopheles und Marthe, die Säufer aus Auerbachs Keller und die Hexen der Walpurgisnacht.

Auf St. Pauli sind die Glücksversprechen der Partymeile Reeperbahn genauso präsent wie ein ausgeprägtes und lebendiges Stadtteilleben. Verschiedene Lebens - und Glückskonzepte existieren nebeneinander. In diese Umgebung fügen sich die Zuschauer und Darsteller nahtlos ein.

In Form von Schauspiel, Audiowalk und Dokumentation erlebt der Zuschauer unter Leuchtreklamen den Rausch von Sex, Alkohol und der ersten Liebe. Er sehnt sich in Marthes Wohnung nach familiärer Geborgenheit, bekommt in der Hexenküche ewige Jugend geschenkt und bittet in der Kirche um Erlösung.


Es ergibt sich eine unsichtbare Theaterperformance - ein Guerilla - Schauspiel, denn niemand außer dem Zuschauer und den Darstellern weiß, dass und was gespielt wird.


Regie: DIE AZUBIS Kai Fischer und Christopher Weiß
Regieassistenz / Songs / Interview: Lisa Apel
Produktionsleitung: Kaja Jakstat
Spiel: Sandra Lange, Johannes Nehlsen, Volker Wackermann, Lucie Wittenberg, Sophie Menzinger, Valentyna Spring und Konstantin Göbl

Tickets
18 € Vollpreis / 12 ermäßigt
Karten unter: dieazubis.faust@gmail.com.

 

Pressemitteilung

Hamburger Kindertheaterpreis 2017 geht an Die AZUBIS

Hamburgische Kulturstiftung zeichnet Klassenzimmerstück »Das Böse« aus

  1. und 3. Platz für »Lucie und die Traumwanderer« von der THEATERBOX und »Snick un Waal« vom Theater Fata Morgana

Hier klicken für mehr Infos zum Stück.

Der 6. Hamburger Kindertheaterpreis der Hamburgischen Kulturstiftung geht an Die AZUBIS. Das Hamburger Künstlerduo bekommt die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für das Klassenzimmerstück »Das Böse«. Den 2. Platz (2.000 Euro) erhält die THEATERBOX für das Stück »Lucie und die Traumwanderer« und den 3. Platz (1.000 Euro) das Theater Fata Morgana für »Snick un Waal«. Mit dem Hamburger Kindertheaterpreis werden herausragende Produktionen der freien Hamburger Kindertheaterszene gewürdigt, die durch Originalität und Qualität überzeugen und neue künstlerische Impulse setzen. Gestiftet wird der Preis von dem Ehepaar Berit und Rainer Baumgarten, der Hildegard-Sattelmacher-Stiftung sowie von der Pawlik Consultants GmbH. Die Jury des Hamburger Kindertheaterpreises besteht aus Dagmar Ellen Fischer (freie Kulturjournalistin), Matthias Schulze-Kraft (künstlerischer Leiter LICHTHOF Theater) und Lutz Wendler (Redakteur Hamburger Abendblatt).

Die Preisverleihung findet am Sonntag, den 5. November 2017 um 12.00 Uhr im St. Pauli Theater statt. Schirmherr ist der Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda, der ein Grußwort sprechen wird. Im Anschluss an die Vergabe ist das Gewinnerstück »Das Böse« zu sehen. Das Stück ist für Kinder ab 9 Jahren geeignet. Interessierte können sich bei der Hamburgischen Kulturstiftung für die Preisverleihung und die anschließende Vorstellung anmelden, telefonisch unter 040 339099 oder per E-Mail an krueger@kulturstiftung-hh.de. Der Eintritt ist frei. 

Das Klassenzimmerstück »Das Böse«, mit dem Die AZUBIS in mehr als 15 Hamburger Schulklassen gastierten, versetzt das junge Publikum in eine Gerichtsverhandlung zwischen Rotkäppchen und dem Wolf. Dieser sieht sich als Opfer und wettet, dass in ihm auch etwas Gutes steckt. Kai Fischer und Christoph Weiß, die hinter dem Künstlerkollektiv Die AZUBIS stehen, lassen die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen. Trifft vielleicht Rotkäppchen die Schuld, weil sie den Weg verlassen hat? Und was ist mit dem Jäger, der dem Wolf den Bauch aufgeschlitzt hat? Auf Grundlage des Grimm’schen Märchens wird den Fragen zu Gut und Böse nachgegangen. Zum Schluss dürfen die jungen Zuschauer entscheiden, auf wessen Seite sie stehen. In der Begründung der Jury heißt es: »Besonders faszinierend ist, dass Die AZUBIS in ›Das Böse‹ neben zeitgenössischen Techniken wie Bild- und Tonaufzeichnungen sowie Overheadprojektionen auch altbewährte Formen wie Schattenbilder, Sandmalerei und Puppenspiel einsetzen, vor allem aber auf die Urkraft der mündlichen Erzählung vertrauen. Dabei beziehen sie ihr Publikum so ein, dass es sich als Mitspieler fühlt. Partizipatives Theater ist hier nicht modisches Label, sondern ein Mittel der Erkenntnis. Die AZUBIS haben viel frischen Wind in die Hamburger Kindertheaterszene gebracht. Ihre Arbeit zeigt, wie sich mit Storytelling auch heute noch ein junges Publikum gewinnen und sogar zum Mitdenken sowie Mitmachen animieren lässt.« 

Das zweitplatzierte Stück »Lucie und die Traumwanderer« wurde von der THEATERBOX zusammen mit Wilhelmsburger Schüler/innen entwickelt. Hier dreht sich alles um Träume. Das Mädchen Lucie kann nicht träumen und macht sich gemeinsam mit den Traumwanderern auf die Suche nach ihren Träumen. Das Kinder- und Jugendtheater Theater Fata Morgana erhält den dritten Platz für die auf hoch- und plattdeutsch aufgeführte Inszenierung von »Snick un Waal«. Für Kinder ab 5 Jahren erzählt das Stück von den Abenteuern einer Schnecke und eines Buckelwals. 

Der Hamburger Kindertheaterpreis wurde 2007 von der Hamburgischen Kulturstiftung in Kooperation mit der Gesellschaft Harmonie von 1789 ins Leben gerufen und wird alle zwei Jahre verliehen. Ziel des Preises ist es, die freie Hamburger Kindertheaterszene zu fördern und ihre Profilierung zu unterstützen. Eingereicht werden konnten Produktionen, die in den letzten beiden Jahren in Hamburg entstanden waren.